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Stand der Planungen der Trassen im Stadtgebiet Pfullingen

  • Autorenbild: Initiative für Pfullingen
    Initiative für Pfullingen
  • 8. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 12. Juni

Der Gemeinderat hat im November 2025 die alte Bahntrasse als Vorzugstrasse für die weitere Vorplanung festgelegt. Beim Bürgerentscheid am 21. Juni entscheiden die Bürgerinnen und Bürger, ob die alte Bahntrasse die Vorzugstrasse für die Vorplanung bleibt. Die Vorplanung für beide Trassen ist immer noch nicht abgeschlossen. Der Geschäftsführer des Zweckverbands Regionalstadtbahn hat gegenüber der „Initiative für Pfullingen“ Kritik an der der Vorplanung der alten Bahntrasse zwischen den Haltestellen alter Bahnhof und Pfullingen Süd/Entensee geäußert und Verbesserungen dieser Planung in Aussicht gestellt.

Nachweis: Aussagen des Geschäftsführers des Zweckverbands

Kommentar: rsbneckaralb 9. Juni

Die Initiative für Pfullingen nennt als Quelle „Aussagen des Geschäftsführers des Zweckverbands“. Zur Einordnung stellen wir die Punkte kurz dar.


Mit Bekanntwerden eines Bürgerbegehrens zum Streckenverlauf der Regional-Stadtbahn in Pfullingen wurden die Planungen im Dezember 2025 unterbrochen. So kann der Bürgerentscheid auf der gleichen Faktenlage wie die ursprüngliche Gemeinderatsentscheidung vom 18.11.2025 stattfinden. Nach der Abstimmung geht es dann auf der festgelegten Strecke weiter.


Wie unser Geschäftsführer bereits im Oktober in der Gemeinderatssitzung ausgeführt hat, werden wir im Verlauf der weiteren Planungen herausfordernde Stellen nochmals im Detail prüfen und gegebenenfalls auch weiter optimieren. Dies gilt für beide Trassenvarianten gleichermaßen, findet aber – für die dann gewählte Trasse – erst nach dem Bürgerentscheid statt.


Dabei wird es insbesondere auch um diejenigen Stellen gehen, die in der aktuellen Debatte in Pfullingen besonders häufig genannt werden, z.B. die Gestaltung des Fußwegübergangs zur Brühlstraße auf der Alten Bahntrasse im Abschnitt zwischen Schulstraße und Großer Heerstraße, der Bereich Marktstraße/Zeppelinstraße bei der Innenstadttrasse und die Gestaltung des Ortsausgangs in Richtung Unterhausen.


Kommentar: Gert Klaiber 10. Juni

Im Vorfeld der Veranstaltung der VHS zur Trassenführung in Pfullingen habe ich zweimal mit dem Geschäftsführer des Zweckverbands, Herrn Bernecker, über den Stand der Planungen an der alten Bahntrasse im Abschnitt alter Bahnhof bis Entensee entlang der Eisenbahnstrasse gesprochen. Wir waren uns einig, dass dort einiges an Optimierungspotenzial besteht. Herr Bernecker hat bei unseren Gesprächen sowohl Verbesserungen der Planung als auch die Prüfung einer eingleisigen Streckenführung in diesem Abschnitt bei der weiteren Bearbeitung in Aussicht gestellt.


Kommentar: rsbneckaralb 10. Juni

Im Gespräch haben wir deutlich darauf hingewiesen, dass der Fahrplan eine Eingleisigkeit im Bereich Pfullingen nicht zulässt, da sich hier planmäßig die Züge von und nach Engstingen begegnen werden. Eine Fahrplanänderung im Echaztal würde Fahrplananpassungen bis nach Stuttgart erfordern und ist unrealistisch. Es ist daher von einer durchgehenden Zweigleisigkeit auf beiden Trassenvarianten in Pfullingen auszugehen.

Weitere Infos dazu gibt es in unserem FAQ: www.regional-stadtbahn.de/faq-echaztalbahn-pfullingen


Kommentar: Gert Klaiber 11. Juni

 Der Geschäftsführer des Zweckverbands hat in den genannten Gesprächen die Prüfung der Eingleisigkeit im Streckenabschnitt Alter Bahnhof bis Entensee durch die Betriebsfachleute des Zweckverbands zugesagt. Die Bahn ist in diesem ca. 1 km langen Abschnitt höchstens 2 bis 3 Minuten unterwegs. Beim 15 Minutentakt in beiden Richtungen kommt alle 7,5 Minuten eine Bahn. Die Optimierung der Planung und des Betriebs könnte zudem der Halbstundentakt ab der Haltestelle alter Bahnhof sein, der ab Pfullingen Süd nach Lichtenstein sowieso vorgesehen ist. Sowohl im 15 als auch im 30 Minutentakt kann die ca. 1 km lange Strecke entlang der Eisenbahnstrasse bei einer Fahrzeit von 2 bis 3 Minuten nicht der Engpass im Fahrplan sein.


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