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Informationsbrief 6 – Radweg und Umwelt an der Alten Bahntrasse

  • Autorenbild: Initiative für Pfullingen
    Initiative für Pfullingen
  • 5. Mai
  • 2 Min. Lesezeit


RSB Pfullingen  Innenstadttrasse Verkehrskonflikte
Visualisierung Eisenbahnstraße Quelle: ©ZV RSBNA – Datenquelle: LGL-BW

Der Radweg an der Alten Bahntrasse ist ein wichtiger Baustein im Pfullinger Mobilitätskonzept. Er ist fester Bestandteil aller bisherigen Untersuchungen und Planungen. Dieser Radweg bleibt erhalten, bekommt jedoch eine andere Gestaltung und Lage. Bei der Entscheidung des Gemeinderats für die Alte Bahntrasse war das ein wichtiger Punkt.

Der Trassenabschnitt zwischen Elisenweg und Großer Heerstraße hat erhebliches Optimierungspotenzial. Die bisherige Planung sieht in diesem Abschnitt eine zweigleisige Bahnstrecke vor. Eine eingleisige Streckenführung ab dem Pfullinger Bahnhof würde auf diesem Abschnitt zu anderen Gestaltungsmöglichkeit führen.

 

Bei der bisherigen Vorplanung wurde ein Gutachten zu den Linden entlang der Eisenbahnstraße erstellt. Das Gutachten hat bestätigt, dass die Bäume erhalten werden können. Die veröffentlichten Visualisierungen treffen deswegen so nicht zu.  

Die bisherige Vorplanung zeigt weiter, dass entlang der Alten Bahntrasse Neupflanzungen auch größerer Bäume und die Anlage von Grünbereichen problemlos möglich sind. Die Bahn kann auf der gesamten Strecke mit Ausnahme der Querung mit dem Elisenweg und an den Bahnsteigen auf einem “Grünen Gleisbett” fahren.

 

Die weiteren Planungen an der Alten Bahntrasse müssen Sicht- und Lärmschutz für die Anlieger berücksichtigen. Der Nachweis der gesetzlichen Anforderungen ist Bestandteil der Genehmigungsplanung. Auf der weitgehend gerade verlaufenden Alten Bahntrasse ist die Bahn mit einer deutlich geringeren Geräuschentwicklung als in den engen Kurven der Innenstadttrasse unterwegs. In der Innenstadt gibt es keine Möglichkeit für aktive Lärmschutzmaßnahmen an der Strecke. Dort ist nur passiver Schallschutz durch Schallschutzfenster möglich.


In der Innenstadt gibt es auch keine Möglichkeiten der Wiederbegrünung nach dem Bau der Trasse. Die dort entfallenden Bäume können wegen den Kanal- und Infrastrukturleitungen, den Oberleitungsmasten der Bahn und den Gebäudezufahren nicht nachgepflanzt werden. Der Gleisbereich muss durchgehend befestigt werden.

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