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Informationsbrief 4 – RSB Stadtentwicklung, Aufenthaltsqualität, Klima

  • Autorenbild: Initiative für Pfullingen
    Initiative für Pfullingen
  • 28. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 29. Apr.



Die Führung der Regionalstadtbahn durch die Innenstadt auf der Marktstraße, Zeppelinstraße, Großen Heerstraße und Klosterstraße beeinflusst die Stadtentwicklung entlang des gesamten Streckenzugs. Die zweigleisige Bahnstrecke nimmt auf großen Teilen der Strecke den gesamten Straßenraum ein. Die fünf geplanten und einschließlich der Rampen 100 Meter langen Haltestellen, die in den Kurven eng stehenden Masten zur Führung der Oberleitungen und die 75 Meter langen und 2,65 Meter breiten Züge werden das Stadtbild völlig dominieren und die Innenstadt von Pfullingen auf Jahrzehnte nachteilig verändern. Die Innenstadt wird umgebaut zu einer Bahnanlage.

 

Die städtebaulichen Gutachter der Stadt Pfullingen (Prof. Wolfgang Lorch, Prof. Hans Klumpp, Prof. Anette Rudolph-Cleff) haben die Probleme der Innenstadttrasse mehrfach thematisiert. Die städtebaulichen Gutachter und der damit befasste Verkehrsgutachter (Ingenieurbüro Karajan) haben vom Bau der Innenstadttrasse abgeraten. Dieses Votum der Gutachter findet in der bisherigen Diskussion keine Beachtung, obwohl es mit Beispielen aus der Praxis untermauert ist.

 

Gute Aufenthaltsqualität und die Verbesserung der Attraktivität in der Innenstadt erfordern mehr Raum für die Stadtentwicklung und mehr Grün- und Freiflächen anstelle von alles beherrschenden Bahnanlagen. Angesichts der in den Sommermonaten zunehmenden Hitzetage werden Grünflächen und Bäume in der Innenstadt gebraucht. Bäume erzeugen Schatten, reduzieren Hitze, filtern Feinstaub aus der Luft und dämpfen den Straßenlärm.

, wie Beispiele u.a. in Karlsruhe und Stuttgart zeigen. Diese Lärmbelastungen sind auch mit regelmäßig durchgeführten Unterhaltungsmaßnahmen nicht zu verhindern.

 

Mit dem Bau der Innenstadttrasse müsste der überwiegende Teil der vorhandenen Bäume weichen. Neupflanzungen sind wegen der Bahnanlagen (Masten und Oberleitungen) und den in den Seitenbereichen (Gehwege) verlegten Versorgungsleitungen nicht möglich. An der Alten Bahntrasse können für die dort beim Bau wegfallenden Bäume ausgleichende Ersatz- und Lärmschutzpflanzungen hergestellt werden. Dazu in einem der nächsten Infobriefe mehr.


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