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Erreichbarkeit der Regionalstadtbahn und Konzept Busverkehr

  • Autorenbild: Initiative für Pfullingen
    Initiative für Pfullingen
  • 28. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

„Die Bahn muss dahin wo die Menschen sind“, fordern die Befürworter der Innenstadttrasse. In der Innenstadt konkurriert die Bahn mit dem Fahrzeugverkehr und mit dem Rad- und Fußgängerverkehr. Das führt zu Verzögerungen und Gefährdungen für alle Verkehrsteilnehmer. Die Verkehrs- und Bahnanlagen nehmen den gesamten Straßenraum in der Innenstadt ein. Raum für Stadtentwicklung gibt es mit den Bahnanlagen in der Innenstadt nicht mehr.


Die Regionalstadtbahn erfordert auf beiden Trassen ein völlig neues Konzept für den Zubringerverkehr. Das können Quartiersbusse, die zukünftig auch autonom fahren werden, und andere Verkehrsmittel sein. Alle bestehenden Verbindungen müssen ersetzt werden, auch die Buslinien durch die Innenstadt. Die dazu erforderlichen Halte- und Abstellflächen sind nur an der alten Bahntrasse möglich.

Die Haltestellen der alten Bahntrasse sind von der Innenstadt auch nur 150 bis 300 Meter entfernt und überall zu Fuß in 2 bis 5 Minuten zu erreichen, wenn gerade mal kein Zubringer fährt.

Die Bahn muss nicht dahin wo die Menschen sind. Die Menschen müssen aus allen Stadtteilen wie der Ost- und Weststadt und vom Ahlsberg mit attraktiven Zubringern zur Bahn kommen! Nur so wird die Regionalstadtbahn „Eine Bahn für Alle“, wie es die Befürworter der Innenstadttrasse wollen.

Nachweis: Auszüge aus der Beschreibung des Zweckverbands Regionalstadtbahn. „Wenn die Stadtbahn fährt, wird das bestehende Busnetz überarbeitet, damit möglichst viele Menschen eine Verbesserung des ÖPNV erfahren. Bereits heute durch Buslinien erschlossene Gebiete, die nicht im direkten Einzugsbereich der Stadtbahn liegen, werden auch zukünftig von Bussen bedient. Der Bau der Regionalstadtbahn bietet große Chancen zur Weiterentwicklung der Stadt links und rechts der Trasse. Kosten, die in diesem Zusammenhang entstehen, trägt die jeweilige Anliegergemeinde. Dazu gehört zum Beispiel die Umgestaltung von Haltestellenbereichen zu Mobilitätsknotenpunkten mit Park-and-Ride-Anlagen, Fahrradabstellanlagen.“

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