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GEA-Leserbriefe vom 13. Juni im Faktencheck der Initiative für Pfullingen

  • Autorenbild: Initiative für Pfullingen
    Initiative für Pfullingen
  • vor 14 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Einige der Leserbriefe im GEA vom 13. Juni können so nicht stehen bleiben. Wir haben als „Initiative für Pfullingen“ ausschließlich mit Fakten argumentiert und im noch laufenden Faktencheck auch die jeweiligen Nachweise geliefert. Der Faktencheck ist auf unserer Website (www.altebahntrasse-pfullingen.de) nachzulesen.

Wenn jetzt Vertreter der „Interessengemeinschaft Innenstadttrasse“ Politik als „schmutziges Geschäft“ bezeichnen, weil die Fakten offenbar nicht mit ihren persönlichen Interessen als Anlieger der Bahntrasse übereinstimmen und eine GEA-Seite weiter falsche Angaben aus derselben Gruppe kommen, ist das freundlich gesagt schwierig.


Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen!


Wenn Vertreter dieser Gruppe dann auch noch persönliche Wahlämter als Vorstand des Gewerbe- und Handelsvereins missbrauchen, indem sie Händler und Gewerbetreibende wissentlich gegen deren Haltung in Sippenhaft als Befürworter der Innenstadttrasse nehmen wird es auf nicht mehr akzeptable Weise völlig schräg! Dieser Vorstand muss, sofern er einen Rest von Anstand hat, gehen.

Schließlich fordert ein weiterer Vertreter dieser Gruppe eine „Vollkostenrechnung für die Stadt Pfullingen“ und träumt mit Phantasiezahlen von einer Beteiligung des Zweckverbands an der Sanierung abgeschriebener Infrastruktur, was förder-rechtlich ausgeschlossen ist. Dazu nochmal folgende Fakten: Das Nutzen-Kosten-Verhältnis ist der hierzulande allein maßgebliche Faktor für die Bewertung der Wirt-schaftlichkeit von Verkehrsprojekten. Die Innenstadttrasse hat den für die Bauwürdig-keit erforderlichen Wert von 1,07 gerade so geschafft, die alte Bahntrasse liegt mit 1,2 nicht im hervorragenden Bereich, aber doch deutlich darüber. Die alte Bahntrasse ist die für alle Beteiligten günstigere Trasse, da hilft alles schönreden und schön-rechnen nichts! Die Kosten für die Begleitmaßnahmen sind bei beiden Tassen gleich. Das ist in den Sitzungsunterlagen des Gemeinderats nachzulesen.

Engagierte Bürgerinnen und Bürger haben in den letzten Tagen folgende weiteren Fakten recherchiert: Nach offizieller Auskunft des Zweckverbands Regionalstadtbahn wird das Fahren mit dem Rad und mit Scootern beim Bau der Innenstadttrasse dort aus Sicherheitsgründen verboten! Das Ein- und Ausfahren an zahlreichen Grundstückszufahrten beim Bau der Innenstadttrasse wird nur noch in der jeweiligen Fahrtrichtung der Bahn möglich sein.

Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Pfullingen werden sich ihre eigene Meinung bilden, wer und wie aus Anliegerinteressen oder aus Interesse für die Gesamtstadt argumentiert und werden entsprechend wählen!

NEIN beim Bürgerentscheid am 21. Juni und NEIN zur Innenstadttrasse ist die für die Stadt Pfullingen unter allen sachlichen Gesichtspunkten bessere Entscheidung!


Überlassen Sie die Zukunft unserer Stadt nicht den Interessen der Anlieger an der alten Bahntrasse!

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